Der Vermieter muss zustimmen
Foto: djd/Sieper Werke Lieber kleben: Für das Anbohren von Kacheln braucht es die Zustimmung des Vermieters.
(djd/pt). "Erwisch bloß keine Stromleitung! Und pass auf, dass du die Fliese nicht kaputt machst!" Das Fliesenbohren im Badezimmer kann auch erfahrenen Heimwerkern den Schweiß auf die Stirn treiben. Und damit nicht genug. Die Website www.anwalt-im-netz.de stellt fest: "Das Durchbohren oder Anbohren von Kacheln oder Fliesen bedarf entgegen der vorherrschenden Meinung in der Mieterschaft regelmäßig der Zustimmung des Vermieters." Der Mieter müsse sich sogar vorher erkundigen, ob es nicht schonendere Anbringungsmöglichkeiten - wie z.B. moderne Klebetechniken - gibt, und diese gegebenenfalls einsetzen.
Warum sollte man sich also überhaupt den Stress geben und mit dem Vermieter sprechen? Schließlich gibt es auf dem Markt clevere Systeme zur Spiegelschrankmontage, bei denen Bohren nicht mehr notwendig ist. So eignet sich beispielsweise das Klebesystem PowerKit von Sieper (www.sieper.de) für eine Vielzahl von Untergründen wie Fliesen, Stein, Keramik oder Metall. Im Falle eines Umzugs ist der Kleber rückstandsfrei zu entfernen. Das Montageergebnis ist bis zu einem Inhalt des Schrankes von zehn Kilogramm "bombensicher" - das hat der TÜV Rheinland bestätigt.