Foto: djd/Wolf Heiztechniknt) Alte Heizanlagen verbrauchen bis zu 40 Prozent mehr Energie als moderne Brennwerttechnik.
Klimaschutzprogramm erfordert weitere Anstrengungen
Veraltete Ölheizungen durch Brennwerttechnik ersetzen
(djd/pt). Rund 200.000 energieeffiziente Wohnungen wurden 2007 mit Hilfe der KfW Förderbank errichtet oder saniert, etwa fünf Milliarden Euro hat die Bank über Darlehen oder Zuschüsse dafür ausgeschüttet. Dies meldete jüngst die Deutsche Energieagentur (www.dena.de). Sie rechnet auch für 2008 mit ähnlichen Zahlen, denn laut Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee sind weitere Verbesserungen an Gebäuden für die Erreichung der Klimaschutzziele unverzichtbar. So weist die dena darauf hin, dass in vielen Altbauten immer noch "Energiefresser" im Heizungskeller ihren Dienst tun und bis zu 40 Prozent zu viel Energie verbrauchen. Sie rät Altbaubesitzern zum Einbau von Kesseln mit Brennwerttechnik, die den Wasserdampf in den Abgasen kondensieren und die zusätzlich gewonnene Wärme an das Heizwasser abgeben.
Besonders effizient ist laut dena die Koppelung mit einer Solaranlage: Diese leiste die Trinkwassererwärmung im Sommer zu 100 Prozent, so dass die Heizung währenddessen komplett abgeschaltet werden könne. Gerade im Sanierungsfall ist der komplette Umstieg von Öl auf Gas oder alternative Energien wie Erdwärme oder Holzpellets laut dem Heizungsspezialisten Wolf oft nicht möglich oder zu aufwendig (www.wolf-heiztechnik.de). Der Austausch eines alten Ölkessels gegen einen modernen, Bio-Öl-fähigen kompakten COB-Brennwertkessel ist oft die günstigere Variante, da alle Installationen unverändert bestehen bleiben können.